1932: CONTAX I, der Anfang…

1932 brachte die Zeiss Ikon AG ihre erste Kleinbildkamera auf den Markt, die Contax.

CONTAX I

Die Entwicklung wurde geleitet von Heinz Küppenbender. Die erste Contax mit ihrem markanten schwarzen Gehäuse wurde anfänglich nur als Contax bezeichnet. Sie war als Konkurrenz zur Leica II konzipiert, verfügte aber bereits über ein Objektivbajonett, einen gekoppelten Entfernungsmesser mit sehr großer Messbasis und einen Verschluss aus Metalllamellen. Es folgten 1936 die neu entwickelte Contax II (die erste Messsucherkamera überhaupt) und zusätzlich die Contax III mit integriertem Belichtungsmesser. Die erste Contax wurde weiterhin hergestellt und hieß von nun an Contax I. Die Herstellung endete 1945 mit der Demontage von Zeiss Ikon in Dresden. Damit sollte in Kiew eine Kameraproduktion aufgebaut werden; aufgrund unsachgemäßer Demontage und Transportverlusten war dies jedoch nicht möglich. Zur Erfüllung der Reparationsforderungen nach dem Krieg wurden 1946 die Maschinen und Werkzeuge bei Carl Zeiss in Jena in leicht entfeinerter Form erneut angefertigt. In geringer Stückzahl kamen bei der Werkzeugerprobung in Saalfeld entstandene Kameras in den Verkauf……   …  -Zeitsprung-  …  nach Verlegung des Firmensitzes der Zeiss Ikon AG an den Stuttgarter Unternehmensstandort wurde dort eine Produktion von Messsucherkameras aufgebaut. 1950 erschien die vollständig neu konstruierte Contax IIa, 1951 die Contax IIIa. Diese waren gegenüber den Vorkriegsmodellen deutlich verkleinert, außerdem stand eine Blitzsynchronisation zur Verfügung. Die Kameras wurden 1962 eingestellt, da sich Zeiss Ikon auf Spiegelreflexkameras konzentrierte. Diese bekamen die Namen Contaflex, Contarex, Icarex sowie SL 706 und wurden bis 1972 gebaut.

Nach dem Ende der Kameraherstellung bei Zeiss Ikon 1972 fehlte Carl Zeiss ein Abnehmer für seine Kleinbildobjektive. Daher suchte man nach einem Kooperationspartner. Nun wurde im Jahr 1972 ein Kooperationsvertrag mit dem japanischen Kamerahersteller Yashica abgeschlossen. Nun begann die Produktion der legendären von F.A. Porsche gezeichneten CONTAX RTS Serie – auf der diese Webseite beruht. Die CONTAX Kameras wurden alle bei Yashica in Japan hergestellt und hatten zusammen das CONTAX C/Y Objektiv-Bajonett. Die CARL ZEISS T* Objektive wurden zu Anfang in West Germany hergestellt, später in Lizenz und unter Aufsicht von Carl Zeiss AG auch in Japan. Ein qualitativer Unterschied beider Versionen ist uns nicht bekannt!

Die Firma Yashica wurde 1983 von Kyocera übernommen. Kyocera übernahm die Herstellung der Kameras.

Von 1974 (-1983 Yashica), dann bis 2005 entstanden im Rahmen dieser Kooperation zahlreiche CONTAX & Yashica Kameras vieler unterschiedlicher Bauarten meißt im Kleinbildformat, wenige auch im 6×6 Format.

CONTAX 1 von 1932-1948
CONTAX T2 – die Kompaktlegende (hier in der Goldedition)
CONTAX RTS III – die Krönung der RTS Serie in den 1990er Jahren

 

CONTAX AX eine einzigartige Kamera, damals für rund 6.000,_DM zu bekommen- Autofokus mit den manuellen Zeiss T* Objektiven!